sEMG Messungen2019-10-11T09:30:34+00:00

sEMG Messungen

sEMG steht für „Elektromyographie für Oberflächen“

Bei diesem Verfahren werden Oberflächenelektroden auf vorab definierte Muskelpartien befestigt. An PC-Arbeitsplätzen bieten sich hier z.B. die Muskelgruppen des Schulter-/Nackenbereiches an. Hierdurch werden die vorhandenen Spannungen im Muskel, also die elektrische Aktivität im Muskel, respektive Spannungsunterschiede sichtbar.

Da Spannungsstörungen („Verspannungen“) als häufige Ursache beispielsweise für Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder auch Schulter-Armschmerzen anzusehen sind, liefert dieses Diagnoseinstrument wichtige Hinweise z.B. zu Fehlhaltungen bzw. zu den Auswirkungen von Haltungsmonotonie, stereotypen Bewegungsmustern oder Bewegungsmangel.

Wir spüren Ihre Verspannungen auf!

Über Haltungskorrekturen, korrigierende Übungen („simple solutions“) oder Arbeitsplatzveränderungen lässt sich während einer zweiten Messung feststellen, wie vielversprechend und effektiv die Interventionen unmittelbar, aber auch langfristig sind.

Die Ergebnisse des sEMG haben eine unmittelbare (psychologische) Wirkung auf die Beschäftigten. Es zeigt ihnen die objektive Wirklichkeit ihrer Belastungssituation und liefert über direkt eingesetzte Lösungsstrategien und Kontrollmessungen den Beleg für die Wirksamkeit der Maßnahmen. Dies wiederum fördert zum einen das Selbstwirksamkeitskonzept des Einzelnen und zum anderen die intrinsische Motivation für Trainingsmaßnahmen.

Die Entscheidung für die Aufnahme eines Trainings fällt somit leichter.